Naturdesign: Küchen natürlich gestalten mit Holz, Naturstein & Glas

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Massivholz, Naturstein und biologisch abbaubare Küchenutensilien. Im Küchen Staude Magazin zeigen wir Ihnen das schöne Naturdesign für mehr Nachhaltigkeit in der Küche.

Lesedauer: ca. 4 Minuten

Nachhaltigkeit in der Küche beginnt mit einem schönen Küchendesign. Naturdesign lautet hier das Stichwort. Welche Möglichkeiten Sie damit haben, eine Übersicht der Materialliste über Massivholz, Naturstein, Glas oder Aluminium, nachhaltige Küchenmöbel & Küchenhelfer bis zur Farbgestaltung lesen Sie hier in diesem Küchen Staude Magazin Beitrag.

Direkt zum Inhalt:

Naturküche einrichten & gestalten

Unser Leben wird immer nachhaltiger. Verstärkt achten immer mehr Menschen darauf, mit der Natur im Einklang zu stehen. Rücksichtsvoller zu handeln. Weniger Müll zu produzieren. Und auf umweltfreundliche Produkte zurückzugreifen. Auch in Sachen Küchendesign setzen wir daher vermehrt auf Naturdesign. Natürliche Materialien, wie Holz, Stein oder Glas liegen dabei ganz hoch im Kurs, wenn es um Ökomöbel in der Küche geht.

Lesen Sie auch in diesem Beitrag, welche Küchenformen es gibt und wie Sie die Küche am Besten gestalten.

Nachhaltige Küchenmöbel aus natürlichen Materialien

Nachhaltige Küchenmöbel können vielerlei Formen annehmen. Basis jeder Öko-Küche ist aber natürlich das Material. Holz (Massivholz), Naturstein, Glas und Aluminium sind die wichtigsten Naturmaterialien in der Küche, wenn es um Möbel, Arbeitsplatten und Fronten geht. Ein kleiner Überblick.

Küchen aus (Massiv-) Holz

Massivholzküchen und Holzküchen verleihen dem Raum etwas ganz Natürliches (wie bei dieser Walden Küche aus Naturholz). Gleichzeitig schaffen sie ein schönes Raumklima, weil das Naturmaterial Holz stetig arbeitet und atmet. Die Oberflächen fühlen sich weich, warm und lebendig an.

Mehr über das natürliche Material lesen Sie auch in „Holzarbeitsplatten und -fronten„.

Naturstein Arbeitsplatten

Nächstes Naturmaterial in der Küche ist Naturstein. Dieses findet man vorwiegend bei Arbeitsplatten. Denn es macht sie robust und stabil. Jedoch auch sehr schwer, weshalb man bei der Küchenplanung auf die Traglast der Küchenunterschränke Acht geben sollte.

Die wichtigsten Natursteine sind Arbeitsplatten aus Granit oder Marmor, wie hier bei der Marchi Cucine Bellagio.

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Küchenoberflächen aus Glas

Wieder im Bereich Fronten begegnet uns in einer Naturküche das natürliche Material Glas. Jedoch ist dieses sehr vielfältig und wird oftmals auch als Arbeitsplatte in der Küche verwendet. Dafür wird allerdings kein herkömmliches Glas verwendet, sondern sehr starkes Weißglas, das kratzfest und (relativ) bruchsicher ist. Wie hier am Beispiel einer Warendorf Küche.

Aluminium in der Küche

Zu guter Letzt zählt auch Aluminium zu den Naturmaterialien in der Küche. Es ist ein silbriges Leichtmetall, dass sehr häufig in der Erdkruste vorhanden ist. In der Küche wirkt es daher nicht nur sehr edel und pflegeleicht, sondern ist gleichzeitig auch sehr ökologisch. Häufig wird Aluminium für Arbeitsplatten verwendet. Manchmal aber auch komplett, wie bei dieser Valcucine Küche.

Hersteller mit ökologischem Küchendesign

Je nach Hersteller unterscheidet sich jedoch die Verarbeitung, Zusammensetzung und Herkunft der Materialien stark. Einige Küchenmarken setzen zum Beispiel ausschließlich auf den Einsatz von natürlichen Materialien und erschaffen ökologische Küchen, die biologisch abbaubar sind. Entdecken Sie einige Beispiele in unserem Beitrag „Nachhaltige Küchenhersteller„.

Schadstoffe bei Küchenmöbeln

Wie wichtig es ist, auf Nachhaltigkeit im Küchendesign zu achten, zeigt sich, wenn man einen Blick auf mögliche Schadstoffe wirft.

  • Binde- und Lösungsmittel: Bei vielen Herstellungsprozessen kommen nämlich giftige Stoffe, wie Formaldehyd oder Styrol zum Einsatz. Diese Binde- und Lösungsmittel können die Schleimhaut reizen oder gar krebserregend sein, wenn sie in großen Mengen zum Einsatz kommen. Ganz zu schweigen von dem Schaden, den diese Stoffe in der Natur anrichten.

    Natürlich gibt es in Deutschland Grenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen. Für Formaldehyd sind das Emissionen von 0,1 ppm (ml/m3). Ganz vermeiden lassen sich solche chemischen Verbindungen jedoch nicht. Selbst in Vollholz kommt Formaldehyd natürlicherweise vor.
  • Lacke: Zu den häufigsten Schadstoffen auf Möbeln zählen Lacke und Farben. Beim Kauf einer neuen Küche gilt es deshalb darauf zu achten, dass Lacke und Farbstoffe ökologisch sind und zum Beispiel auf Wasserbasis bestehen.
  • Verpackungen: Auch in Hinblick auf Verpackungen sollte man genauer sein. Eine Naturküche ist schön und gut. Wenn sie aber in einer Plastikverpackung geliefert wird oder weite Transportwege hat, ist sie weit weniger umweltfreundlich, als nicht-Naturküchen.

Umwelt-Labels auf die Sie achten sollten

Auf den ersten Blick scheinen viele Küchenhersteller nachhaltige Küchenmöbel zu produzieren. Bei genauerer Betrachtung wirkt der Umweltgedanke von Unternehmen dann häufig etwas oberflächlich. Darum gibt es einige Zertifikate und Labels, auf die man achten sollte. Hier ein kurzer Überblick:

Das Goldene M

Deutsche Möbel werden mit dem Goldenen M von der DGM (Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V.) ausgezeichnet, wenn sie unabhängigen Tests in Sachen Haltbarkeit, Material, Langlebigkeit, Sicherheit und Verträglichkeit standhalten.

DGM-Emissionslabel

Zusätzlich zur Qualität der Möbel beschäftigt sich die DGM auch mit dem Schadstoffgehalt der Möbelstücke. Anhand der Auszeichnung des Emissionslabels werden Produkte klassifiziert von A bis D (geringes Schadstoffmaß bis sehr hohes, aber gerade noch zusätzliches Schadstoffmaß).

Der Blaue Engel

Vom Bundesministerium und Bundesamt für Umwelt wird das Prüfzeichen Blauer Engel herausgegeben. Es beurteilt Produkte anhand ihrer Umwelt-und Gesundheitseigenschaften. Von der Produktion bis zur Entsorgung.

PEFC

Bekannt für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen ist vor allem dieses Label. PEFC () ist ein Zertifikat für Rohstoffe aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und zeichnet Vollholzmöbel, aber auch Furniere, Werkstoffe und Spanplatten aus.

FSC

Ähnliche Auszeichnung ist das FSC Label. Dieses bewertet ebenfalls die Produktion und Herkunft der Rohstoffe. Dabei steht das Siegel FSC für noch strengere Kontrollen und die Garantie, dass kein Raubbau in Umlauf gelangt.

Öko-Küchen von Valcucine & Co.

Stöbern Sie in dieser Galerie nach schönen Ideen für nachhaltiges Küchendesign. Wir haben einige Beispielküchen von Valcucine, Walden und Co. zusammengestellt.

Ökologische Küchenutensilien & Küchenhelfer

Nicht nur Küchenmöbel können (und sollten) nachhaltig produziert sein. Auch kleine Küchenhelfer und -utensilien sind im besten Falle umweltfreundlich gestaltet. So sind Küchenhelfer aus Holz oder Bambus besonders beliebt, wenn es darum geht, eine Plastikalternative für Kochlöffel und Geschirr zu schaffen.

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Natürliche Farben & Lacke in der Küche

Auch farblich kann man Küchen im Naturdesign unterstützen. Wählen Sie natürliche Farbtöne, wie Beige, Braun oder Grün in der Küche, die an die Natur erinnern. Lack und Leim sollten ebenfalls natürlich und schadstofffrei sein.

Sehen Sie in dieser Bildergalerie einige (Farb-) Beispiele:

Nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln

Nachhaltigkeit in der Küche beginnt zwar beim Naturdesign, endet dort aber nicht. Wirklich nachhaltig und bewusst leben Sie nur, wenn Sie auch im Alltag auf Material und Verbrauch achten. Lebensmittel haltbar machen, statt sie wegzuschmeißen ist zum Beispiel eine Möglichkeit. Oder auf Foodtrends, wie Bio oder Fair Trade setzen. Aber auch der bewusste Verzicht auf ungesunde (und umweltbelastende) Lebensmittel, die viel Energie zur Herstellung benötigen, gehört dazu.

Das alles und mehr macht ein Naturdesign in der Küche aus.

Noch Fragen offen? Lassen Sie sich von unseren Experten im Küchenstudio in Hannover zum Küchen Naturdesign beraten, um Ihre ganz spezielle Naturküche zu kreieren. Hier können Sie einen Termin bei Küchen Staude vereinbaren.

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