Nachhaltig & plastikfrei im (Küchen-) Alltag

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Ganz im Sinne von Zero Waste listen wir hier einige Plastik Alternativen und zeigen, wie man nachhaltig & plastikfrei im Alltag leben kann. Jetzt alle Infos hier im Küchen Staude Magazin entdecken.

Lesedauer: ca. 6 Minuten

Wie kann man Plastik im Alltag vermeiden und nachhaltig leben? Welche Plastik Alternativen gibt es? Und wie kann man den nachhaltigen Lifestyle Trend mit Zero Waste, Minimal Waste und Minimalismus verbinden? All diese Fragen und mehr klären wir hier im neuesten Küchen Staude Magazin Beitrag. Quasi ein „Plastikfrei für Einsteiger“-Guide.

Direkt zum Inhalt:

So geht Plastik vermeiden in der Küche

Leben ohne Plastik. Das ist ein Trend, der immer stärker in unseren Lebensraum rückt. Sowohl im Wohnzimmer, als auch im Schlafzimmer oder im Bad. Auch die Küche wird jetzt zur plastikfreien Zone. Wir entfernen umweltschädliche Verpackungen und greifen auf nachhaltigere Produktionen zurück. Auf Materialien, wie Bambus zum Beispiel. Oder Holz. Wie man bewusst nachhaltig und plastikfrei im (Küchen-) Alltag lebt und gezielt umweltbelastende Materialien vermeidet, zeigen wir Ihnen hier.

Zunächst aber widmen wir uns der Frage: Wieso ist Plastik eigentlich so schädlich?

Vorteile & Nachteile von Plastik

Plastik hält ewig. Das ist sein größter Vorteil und gleichzeitig sein größter Nachteil. Denn eine lange Haltbarkeit beeindruckt zwar die Verbraucher, belastet aber enorm die Umwelt. So lässt sich der Kunststoff nicht biologisch abbauen und sammelt sich in Form von Mikroplastik in den Meeren, wo er teils erheblichen Schaden anrichtet. Denn, wie der Name schon sagt, besteht Kunststoff aus künstlichen Zusätzen, wie zum Beispiel gesundheitsschädlichen Weichmachern. Diese sind für Natur, Tiere und Menschen gleichermaßen schädlich.

Aus diesem Grund werden stetig neue Möglichkeiten in der Plastikverwendung gesucht. Recycling oder Bioplastik (kompostierbarer Kunststoff) zum Beispiel. Denn gerade die Verpackungsindustrie hält an dem flexiblen Material fest. Schließlich besitzt es zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Materialien. Es ist leicht, günstig und höchst widerstandsfähig.

Hier haben wir alle Plastik Vorteile und Nachteile noch einmal übersichtlich zusammengefasst:

Vorteile

  • lange Haltbarkeit
  • leichtes Gewicht
  • günstiger Preis
  • macht Lebensmittel länger haltbar
  • besonders hygienisch & steril

Nachteile

  • lange Abbauzeit
  • enthält oft gesundheitsschädliche Zusätze wie Weichmacher

Nachhaltige(re) Materialien

Dennoch kann der Kunststoff noch so viele Vorteile besitzen. Wenn er weiterhin hochbelastend für die Umwelt ist, sollte man auf den Einsatz verzichten und nach Plastik Alternativen Ausschau halten. Den Überblick im Plastikdschungel zu behalten ist jedoch nicht immer einfach. Je nachdem, in welcher Branche man sucht, gestaltet sich die Suche nach echten Ersatzprodukten mühselig. Manchmal gar nahezu aussichtslos. Im Bereich Küche ist die Suche nach einer plastikfreien Alternative jedoch nicht allzu schwer.

Bambus statt Plastik

In den letzten Jahren rückt vor allem ein Material immer stärker in den Fokus: Bambus. Der natürliche Rohstoff ist ein Synonym in Sachen Nachhaltigkeit und kann Plastik in der Küche hervorragend ersetzen. Als Geschirr, Schneidbrett oder als nachhaltige Küchenrolle.

Vorteile

Es gibt viele Bambus Produkte, die sowohl in ihrer Umweltfreundlichkeit als auch in ihrem Preis überzeugen. Denn der natürliche Rohstoff wächst schnell, beim Fällen stirbt nicht die ganze Pflanze und zudem überzeugt er mit echter Qualität. Es ist widerstandsfähig und stabil.

Nachteile

Allerdings gibt es beim Material Bambus auch Nachteile. Größter Minuspunkt ist der lange Transportweg. Manchmal werden dem Naturmaterial außerdem künstliche Zusätze beigemischt, um es beispielsweise bruchfest zu machen.

Küchen aus Naturmaterialien

Wohingegen Bambus schlicht als Basismaterial für nachhaltige Küchenutensilien verwendet wird, kommen bei ganzen Möbelstücken andere Materialien zum Einsatz. Am nachhaltigsten und bekanntesten überhaupt ist der Rohstoff Holz. Wie hier bei einer Walden Küche. Aber auch Glas und Aluminium sind nachhaltige Rohstoffe für die Küchenproduktion. Ebenso wie Linoleum und Metall.

Nachhaltige Hersteller

Neben Walden gibt es noch zahlreiche andere Küchenmarken, die auf natürliche Materialien und eine nachhaltige Produktion setzen.

Für Sie als Kunde sind dabei immer die Umweltzertifikate wichtig, anhand derer sie den wahren Nachhaltigkeitsfaktor einer Marke erkennen. Das PEFC-Zeichen zum Beispiel für die Verwendung nachhaltiger Hölzer.

Entdecken Sie hier eine Liste über nachhaltige Küchenhersteller.

Beispiele für umweltfreundliche Verpackungen in der Küche

Konkrete Produktempfehlungen und Ersatzprodukte zu Plastik haben wir natürlich auch für Sie. Beginnen wir mit einigen Beispielen für eine umweltfreundliche Verpackung.

Brot Plastikfrei aufbewahren

Jeder Haushalt verfügt über Brot. Ob in Plastik verpackt aus dem Supermarkt, frisch vom Bäcker oder selbstgebacken. Daher ist unser erstes Beispiel, wie man Brot plastikfrei aufbewahren kann.

Eine praktische Idee ist ein plastikfreier Brotkasten, wie dieser Wesco Brotkasten aus Stahlblech mit Griffen und Scharnieren aus Metall. Luftlöcher an der Seite sorgen für eine optimale Luftzirkulation. Besonders praktisch ist, dass der Blech-Brotkasten auch als Behälter für Medikamente oder generell als Vorratsbehälter umfunktioniert werden kann.

lebensmittel einfrieren

Glasbehälter zum Einfrieren

Wer viel kocht, aber nicht alles essen kann, friert Lebensmittel ein, statt sie wegzuschmeißen, um wirklich nachhaltig zu leben. Die erste Wahl sind da immer praktische Gefrierbeutel aus dem Supermarkt. Diese bestehen jedoch aus Plastik und sind nicht wirklich umweltfreundlich.

Eine nachhaltige Alternative zum Plastik Gefrierbeutel sind daher Glasbehälter. Sie sind wiederverwendbar und lassen sich nach dem Gebrauch leicht im Geschirrspüler reinigen. Allerdings sollten sie beim Kauf von Gefriergläsern darauf achten, dass sie wirklich kälteunempfindlich sind.

Noch eine weitere Alternative stellen Bio Gefrierbeutel dar. Diese bestehen zwar aus Bioplastik, sind jedoch recycelbar.

Viele Tipps zum Einfrieren von Lebensmitteln finden Sie auch in unserem Beitrag „Lebensmittel haltbar machen„.

Plastikfreie Aufbewahrungsboxen

Quasi schon ein Klassiker und weit bekannt als nachhaltiger Küchenhelfer sind Einmachgläser, auch Vorratsgläser genannt. Denn sie halten Lebensmittel sicher und geschützt, sodass man sie plastikfrei aufbewahren kann. Schön beschriftet und etikettiert verleihen sie der Küche oder dem Vorratsraum zudem noch eine hübsche Optik.

Einmachgläser sind jedoch nicht die alleinige Möglichkeit für plastikfreie Aufbewahrungsboxen. Auch Behälter aus Metall oder Aluminium eignen sich für die Lebensmittellagerung.

Kompostierbare Bio Müllbeutel

Ähnlich wie plastikfreie Gefrierbeutel gibt es auch plastikfreie Müllbeutel. Sogenannte Bio Müllbeutel bestehen aus kompostierbarem Bioplastik und zeigen, dass man auch nachhaltig sein kann, wenn man Müll produziert.

Weniger Müll (ganz im Sinne der Trends Zero Waste, Less Waste und Minimal Waste) produzieren Sie dann auch noch, wenn sie verstärkt aufs Kompostieren setzen. Neben den Müllbeuteln lassen sich nämlich auch viele Lebensmittel und Reste in der Küche kompostieren.

smiley aus kaffeebohnen als symbolbild für koffein

Kaffee plastikfrei genießen

Nachhaltigkeit schließt Genuss keinesfalls aus. Meistens unterstützt es den Verzehr aromatischer Lebensmittel sogar. Wie beim Kaffee.

Statt auf plastikbelastete Kaffeekapseln zu setzen, wählen Sie lieber frische Kaffeebohnen oder gemahlenes Pulver aus nachhaltigem Anbau und Fair Trade Produktion.

Weitere Tipps zum Plastikfrei-Alltag in der Küche

Der Verzicht auf Plastikverpackungen ist jedoch nur eine Möglichkeit, mehr Nachhaltigkeit in der Küche zu bekommen. Noch mehr Ideen, wie man plastikfrei im Alltag leben kann, finden Sie hier.

bosch indoor garden mit dem smartgrow und essbaren blüten

Urban Gardening

Leckere Rezepte benötigen häufig viele Gewürze und Kräuter. Statt diese jedoch in Plastikbehältern zu kaufen, sollten sie gängige Kräuter Zuhause anpflanzen. Heimische Kräuter sind beispielsweise Pfefferminz, Kresse, Schnittlauch oder Basilikum. Diese lassen sich relativ einfach im heimischen Kräutergarten auf dem Balkon oder im Hochbeet im Garten anpflanzen. So haben Sie all ihre Gewürze plastikfrei.

Aber auch ganz ohne Kräutergarten in der Natur bekommt man heutzutage leckere Küchengewürze (jedoch nicht ganz plastikfrei sei dazu gesagt). Zum Beispiel mit dem Bosch Indoor Garden. Bei dem Smart Grow werden Samen einfach in ein (Plastik-) Gerät getan und mittels moderner Technologie zum Wachsen gebracht.

Plastikfreie Küchenutensilien

Plastikfrei backen und kochen, – das gelingt am Besten mit plastikfreien Küchenutensilien, wie Kochlöffel und Schneidbretter aus Holz. Diese haben nicht nur den Nachhaltigkeitsfaktor, sondern verleihen der Küche zudem noch einen natürlichen Charme.

Geschirrspülmittel selber machen

Besonders nachhaltige Personen setzen auch in Sachen Küchenreinigung auf reine Natur. Plastikfrei geht nämlich hervorragend, wenn man viele Reiniger selber herstellt. Geschirrspülmittel selber machen ist dabei gar nicht so schwer. Man benötigt lediglich ein bisschen Schale von einer Zitrone, etwas Kernseife, Natron und Wasser.

Aufbewahren kann man dann das Spülmittel in einer Glasflasche statt in Kunststoff.

Nimms lose im Supermarkt

Seit Plastiktüten im Supermarkt verboten sind, wird auch das plastikfrei einkaufen immer beliebter. Verzichten Sie auf die Verpackung und nehmen Obst und Gemüse lose. Verstauen können Sie die einzelnen Früchte in wiederverwendbaren Beuteln oder Behältern. Spezielle Lose Laden, auch Verpackungslosladen genannt, bieten zudem viele Lebensmittel ohne Verpackung an und unterstützen den Trend des Zero Waste damit hervorragend.

Eine weitere Möglichkeit ist es, lokal beim Bauern direkt einzukaufen, statt in den Supermarkt zu gehen. Vorteil dieser Variante ist dann nämlich auch, dass Sie genau wissen, wo die Lebensmittel herkommen.

Minimalismus leben

Letzter Tipp in unserer Liste ist im Prinzip ein ganz simpler: Leben Sie den Minimalismus! Verzichten Sie auf Unnötiges, reduzieren Sie Ihren Lifestyle und schrauben Sie Ihre Ansprüche etwas herunter. So kann man ohne viel Aufwand den Plastikfrei-Trend im Alltag integrieren.

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