Minimalismus in der Küche

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5 einfache Wege, um mehr Raum & Ordnung zuschaffen

Entdecken Sie clevere Tipps für mehr Minimalismus in der Küche im absoluten Trend 2020.

Lesedauer: ca. 6 Minuten

Minimalismus heißt der absolute Trend 2020 – auch in der Küche. Ein reduziertes Küchendesign, der Verzicht auf unnötigen Ballast und die bewusste Verwendung von Lebensmitteln sind die zentralen Eckpfeiler dieser Trendbewegung. Wir nennen Ihnen fünf einfache Wege, wie Sie den aktuellen Küchentrend auf einfache Weise umsetzen und den Minimalismus in der Küche erzielen können.

Interessieren Sie aktuelle Trends rund um das Küchendesign? Dann lesen Sie auch unseren Beitrag „Trendküchen 2020„, darin haben wir Ihnen weitere Highlights für das neue Jahr gelistet.

Angelehnt an den Minimalismus in der Küche ist auch der Trend „Zero Waste“. Lesen Sie mehr zu dieser bewussten und nachhaltigen Lifestylebewegung in „Zero Waste: Alternativen mit denen Sie Müll reduzieren„.

Bierdeckel auf esstisch in trendküche von wertküche aus beton mit blauer wand
Trendküche von Wertküche in der Farbe Blau mit Arbeitsflächen und Fronten aus Beton

Direkt zum Inhalt:

  1. Kombigeräte für eine reduzierte Arbeitsfläche
  2. Die besten Beispiel für ein minimalistisches Küchendesign
  3. Clevere Schranklösungen für Minimalismus in der Küche
  4. Wasser sparsam einsetzen mit dem Quooker
  5. Reinigung: Saubere Küche sorgen für eine aufgeräumtes Design

Minimalistische Küche mit Kombigeräten einrichten

Einfacher geht es nicht, wenn man die Küche minimalistisch einrichten möchte: Kombigeräte sparen Platz, Geld und Müll. Denn sie bieten gleich mehrere Funktionen auf einmal. 

Starten wir mit dem wohl bekanntesten Küchen-Kombigerät: der Kühl-Gefrierkombination. Diese intelligente Verschmelzung zweier Küchengeräte ist in nahezu jedem Haushalt zu finden. Denn was macht mehr Sinn, als zwei Kühlgeräte ineinander zu verbinden?! Nichts! Also entschieden sich die Hersteller eines Tages, Kühlschrank und Gefriertruhe zu vereinen und ein Kühlgerät daraus zu machen. 

detailaufnahme einer kühl-gefrier-kombination mit geöffneter kühlschranktür und gemüsefach
Kühl-Gefrier-Kombination von Bosch sorgt für den perfekten Minimalismus in der Küche

Neben der Kühl-Gefrier-Kombination gibt es immer mehr Verschmelzungen von elektronischen Küchengeräten. Zum Beispiel den Backofen mit integrierter Mikrowelle. Oder den Backofen mit integrierter Dampfgarfunktion. Oder den Wasserhahn, der mit dem Wasserkocher verschmilzt. Aber dazu kommen wir noch. 

geöffneter einbau backofen mit dampfunterstützung in schwarzer küche
Ein Backofen mit integrierter Dampfgarfunktion ist besonders platzsparend

Wie man sieht, ist es einfach, Küchengeräte mit verwandten Funktionen miteinander zu kombinieren. Das hat viele Vorteile. Zum einen die aufgeräumte, minimalistische Küche, die reduziert und schlicht daher kommt. Zum anderen natürlich auch den Preis. Eine Gerätekombination ist nämlich um einiges günstiger, als eine Neuanschaffung von zwei Geräten. 

Es gibt allerdings auch einen Nachteil. Pro Kombinationsgerät. Bei einer Kühl-Gefrierkombination muss man auf Platz verzichten. Schließlich müssen sich Kühlschrank und Gefrierschrank einen begrenzten Raum teilen. Und bei einer Backofen-Kombination fällt die minimalistische Küchenvariante zugunsten der Funktion. Gleichzeitig den Backofen und die Mikrowelle für verschiedene Gerichte zu nutzen ist nämlich leider unmöglich. Eine gleichzeitige Verwendung der Technologien jedoch nicht. Bei einigen Kombibacköfen, wie aus der Siemens studioLine lassen sich Backofen und Mikrowelle so zusammenschalten, dass sie die maximale Leistung herausbekommen. 

Reduziertes Küchendesign für mehr Minimalismus in der Küche – die besten Beispiele

Nächster Schritt für mehr Minimalismus in der Küche ist der Blick auf’s Design. Reduzierte Formen, Materialien und Farben schaffen eine Reinheit und Klarheit in der Optik. Besonders beliebt sind derzeit dunkle Küchen. Schwarz und Grau sind die Farben, die den Küchentrend Minimalismus perfekt umsetzen. Denn sie lenken nicht ab, konzentrieren sich aufs Wesentliche und wirken zugleich besonders edel und klar.

nachhaltige küche von valcucine in der farbe rot mit beige
Komplett recycelbare Küche von Valcucine in der Farbe Rot aus Aluminium und Glas

Bei den Materialien sollten Sie dem Minimalismus-Trend ebenfalls treu bleiben. Denken Sie bewusst und wählen Sie natürliche Stoffe, wie Holz, Keramik oder Aluminium und Glas. Hersteller, die komplett auf Naturmaterialien setzen sind zum Beispiel walden und Valcucine.

Eine Küche kann sogar komplett recycelbar sein. Premiumhersteller Valcucine hat mit der Riciclantica eine komplett recycelbare Küche aus Aluminium und Glas hergestellt. Und liegt damit voll im Trend, wenn es um minimalistische Küchen geht.

Ordnung in den Schränken

Minimalismus fängt dort an, wo niemand hinschaut (oder hinschauen möchte): In den Schränken. Beginnen Sie die bewusste Lebensweise mit dem Abwerfen von altem Ballast und misten Sie aus! Das muss nicht immer der große Müllhaufen sein, der dabei herauskommt. Oftmals reicht es schon, sich von einigen kleinen Dingen zu trennen. Und das Stück für Stück. Ehe es schließlich nach und nach leerer wird in den Küchenschränken.

geöffnete schublade mit kochutensilien und holzboxen als symbolbild für clevere schubladeneinsätze
Geordnete Schubladen mit Holzelementen von next125

Wie aber geht man beim Ausmisten am besten vor?

Nehmen Sie sich einen Schrank nach dem anderen vor. Dann fragen Sie sich bei jedem Stück, dass Sie in den Händen halten, ob Sie es wirklich benötigen. Hängt nur eine Erinnerung daran? Ist es noch brauchbar? Kann es anderweitig verwendet werden? Wurde es in den letzten Monaten benutzt? Dieses sind Fragen, die Sie sich stellen sollten. Aber trennen Sie sich nicht voreilig von Dingen. Wenn Sie zum Beispiel einen Nussknacker von Mai bis Oktober nicht mehr benutzt haben, warten Sie bis zur Winterzeit, bis Sie ihn ausmisten. Hängt Ihr Herz an etwas, dann belassen Sie es im Schrank und nehmen es immer wieder zur Entscheidung, wenn Sie erneut einen Ausmistungstag einlegen.

Organizer & Clevere Ordnungssysteme für Schubladen

Natürlich gehört neben dem Ausmisten auch das clevere Sortieren zur Ordnung in den Schränken dazu. Nutzen Sie Ordnungssysteme und Organizer, um Küchenhelfer und Geschirr besser in den Schränken und Schubladen zu organisieren. Dafür gibt es vielerlei Möglichkeiten: Angefangen mit einfachen Trennwänden. Diese sorgen für aufgeräumte Schubladen und halten Lebensmittel und Geschirr an Ort und Stelle. Die Trennwände für Küchenschubladen sind oftmals aus Holz gefertigt. Es gibt sie jedoch auch noch in anderen Materialien, wie zum Beispiel Kunststoff.

Eine weitere Möglichkeit, den Inhalt von Küchenschränken und -schubladen übersichtlich zu sortieren, sind Kästen und Boxen für die Küche. Auch diese erhalten Sie in unterschiedlichen Materialien: aus Holz, Kunststoff oder recyceltem Plastik. Der Vorteil von Kästen ist, dass man sie auch mit einem Deckel kombinieren kann. Das bietet sich vor allem für die Lagerung von Lebensmitteln an.

Auch Geschirr kann in den Küchenschränken praktisch sortiert werden. Für mehr Ordnung in der Besteckschublade bieten sich Besteckeinsätze an. Dort findet jedes Besteckteil in einer eigenen Einkerbung den entsprechenden, sicheren Platz. Teller und Schüsseln lassen sich mithilfe von Tellerhaltern gut sortiert stapeln. Und Töpfe und Pfannen mit den dazugehörigen Deckeln lassen sich ordentlich in Topfhalterungssystemen aufbewahren. So finden Sie stets den passenden Deckel zu jedem Topf.

dunkle besteckeinsätze und schubladeneinsätze mit goldenem geschirr und kochutensilien
Besteckkasten und Besteckeinsätze
herausgezogener le mans schwenkauszug mit silber töpfen mit deckeln in weißer küche
Le Mans Schwenkauszug im Küchenschrank

schubladeneinsatz aus holz mit besteckteilen
Schubladeneinsatz aus Holz

Kreative Schranklösungen in der Küche

Beim Minimalismus in der Küche geht es aber auch darum, den verfügbaren Raum optimal zu nutzen. Was bietet sich da besser an, als eine kreative Schranklösung? Systeme, wie Eckkarussells, C-Side-Schränke und Le Mans Auszüge helfen dabei, das Schrankvolumen vollends auszuschöpfen, damit nie wieder Platz im Küchenschrank verloren geht.

Weitere praktische Aufbewahrungsideen für Lebensmittel und Geschirr sowie innovative Schranklösungen finden Sie auch in unserem Artikel „Schüller Küchenelemente„.

Wasser sparen und sinnvoll einsetzen mit dem innovativen Wasserhahn Quooker

Wir haben es oben ja bereits erwähnt – es gibt eine Wasserhahn-Wasserkocherkombination, die den Traum vom Minimalismus in der Küche wahr werden lässt. Die Zauberformel lautet „Quooker“. Bei dem Gerät der gleichnamigen Marke handelt es sich um einen (fast) normalen Wasserhahn. Mit dem einzigen Unterschied, dass dieser nicht nur einfach Leitungswasser spendet. Das Wasser aus dem Quooker ist zudem auch noch gefiltert und kann kochend heiß werden, wie bei einem Wasserkocher. Man spart sich also ein weiteres Gerät, das den Minimalismus in der Küche voranbringt.

wasserhahn quooker mit kochendem wasser und dampf
Der Wasserhahn mit kochendem Wasser „Quooker“

Was kann der Quooker?

Mit dem Quooker können Sie Kartoffeln, Reis oder Nudeln kochen, Gemüse blanchieren oder Couscous zubereiten. Denn er erzeugt 100° Celsius kochendes Wasser. Aber nicht nur zum Kochen ist dieser einzigartige Wasserhahn geeignet. Selbstverständlich funktioniert mit ihm auch das Tee kochen, Schnuller sterilisieren oder Babynahrung zubereiten. Und natürlich spendet er auch „einfaches“ Wasser zum Trinken. Der Quooker erzeugt sowohl gefiltertes stilles Wasser, als auch gekühlt sprudelndes. Er ist also ein praktisches Allzweck-Küchengerät.

Mit dem Quooker liegen Sie voll im Trend. Denn er schafft nicht nur den perfekten Minimalismus in der Küche, er ist auch extrem energiearm in der Verwendung und damit enorm umweltfreundlich. In der Benutzung ist der Quooker nämlich ca. 15 mal sparsamer im Energieverbrauch als ein Wasserkocher.

Sauberkeit & aufgeräumte Arbeitsfläche – mit richtiger Reinigung zum perfekten Minimalismus in der Küche

Zu guter Letzt: Nichts wirkt aufgeräumter als eine tatsächlich aufgeräumte Arbeitsfläche. Achten Sie auf Sauberkeit und Ordnung in der Küche. Sowohl in den Schränken, als auch auf den offenen Flächen. Und natürlich bei den Geräten.

Die Küchenflächen sollten Sie regelmäßig reinigen. Dabei genügt es, jeden Tag und nach jedem Kochvorgang einmal mit klarem Wasser oder Spülmittel über die Arbeitsplatte zu wischen. Hin und wieder sollten Sie zusätzlich auch den Staub auf den Schränken und Ablagen entfernen sowie einmal in einem halben Jahr die Schränke feucht auswischen.

Küchengeräte zu reinigen kann dann etwas mehr Zeit und Aufwand in Anspruch nehmen. Je nach Gerät ist eine unterschiedlich intensive Reinigung nötig.

reinigung eines glaskeramik kochfelds mit blauem lappen und handschuh

Beim Kochfeld genügt es im Prinzip, wenn Sie nach jedem Kochen einmal feucht über die Kochplatte wischen, um Speiserückstände, Staub und Fett zu entfernen. Dafür genügt in der Regel heißes Wasser, eventuell mit etwas Spülmittel gemischt. Chemische Reinigungsmittel müssen nicht zwingend angewandt werden. Es sei denn, Ihnen ist einmal ein Missgeschick passiert und Speisen sind auf dem Kochfeld eingebrannt. Nutzen Sie dann eine speziellen Kochfeldreiniger oder entsprechende Hausmittel. Achten Sie bei der Reinigung aber auch darauf, dass Sie das Kochfeld nicht zerkratzen. Denn vor allem Glaskeramik kann schnell ein paar Kratzer bekommen, wenn Sie mit „falschen“ Reinigern hantieren. Verzichten Sie auch auf Messer und scharfe Schwämme.

Den Backofen zu reinigen ist etwas schwieriger. Denn Fett und Schmutz brennt sich bei hohen Temperaturen schnell in das Material ein und lässt sich manchmal nur noch schwer entfernen. Ein Vorteil bei der Backofenreinigung ist daher die Funktion Pyrolyse. Dabei handelt es sich um eine Selbstreinigungsfunktion, die einige hochwertige Backöfen besitzen und die das manuelle Reinigen überflüssig machen. Was Pyrolyse genau ist und wie sie funktioniert erklären wir Ihnen in „Alles Wissenswerte über Backöfen„.

Besitzt Ihr Backofen keine Selbstreinigungsfunktion, müssen Sie ihn per Hand und mit Reinigungsmitteln säubern. Nutzen Sie am besten auch hierfür nur vorgesehene Backofenreiniger oder Hausmittel. Damit der Schmutz sich nicht so stark festsetzt, sollte der Backofen (je nach Verwendung) alle drei bis sechs Monate gereinigt werden.

Besitzen Sie eine Dunstabzugshaube, muss auch diese hin und wieder gereingt werden. Besonders das regelmäßige Staubwischen ist bei Wand- und Inselhauben unabdingbar. Für die korrekte Funktion müssen Sie auch die Filter in der Dunsthaube regelmäßig austauschen beziehungsweise reinigen. Welche Filter es gibt und wie Sie sie reinigen, haben wir Ihnen in „Alles Wissenswerte über Dunsthauben“ zusammengestellt.

Auch Küchengeräte, die selber reinigen, müssen gereinigt werden. So auch die Spülmaschine. Säubern Sie regelmäßig das Sieb, die Dichtungen und die Sprüharme, damit die Maschine ordnungsgemäß Ihr Geschirr reinigen kann. Weitere Infos finden Sie in „Alles Wissenswerte über Geschirrspüler„.

Und zu guter Letzt widmen wir uns der Reinigung des größten Küchengeräts: Dem Kühlschrank beziehungsweise dem Gefrierschrank. Moderne Geräte besitzen jedoch Technologien, die eine Grundreinigung weitestgehend unnötig machen. So entfällt das Abtauen des Gefrierschranks mit einer Abtau-Automatik und der Funktion NoFrost. Dennnoch sollten Sie das Kühlgerät von Innen einmal im halben Jahr säubern. Wischen Sie Flächen und Dichtungen ab, entfernen Sie Essensreste, sortieren Sie Lebensmittel aus und säubern Sie das Ablaufrohr. Auch ein regelmäßiges Staubwischen auf und hinter dem Kühlschrank sollten Sie in Angriff nehmen. Denn eine dicke Staubschicht beeinträchtigt die Leistung, was sich in den Energiekosten bemerkbar machen kann.

Mehr zur Sauberkeit in der Küche lesen Sie auch in „Küchenreinigung„.

Mit Minimalismus & Zero Waste zur Trendküche

Mit diesen Tipps können Sie den Minimalismus ganz leicht in die Küche bringen. Denn es braucht nicht viel, um bewusster und nachhaltiger zu leben.

Kennen Sie auch den Trend Zero Waste? Dem könnten Sie sich als nächstes widmen, wenn Sie den Minimalismus in der Küche umgesetzt haben. Denn er ist die perfekte Ergänzung zum aktuellen Lifestyletrend. Es geht um nachhaltiges und bewusstes Denken, um Müllreduzierung bis hin zur absoluten Müllvermeidung. Ein großer Schritt – ja. Aber fangen Sie klein an! Vielleicht mit unseren 10 Plastik-Alternativen zur Müllvermeidung.

plastikmüll aus bechern auf einem haufen

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