Mit Gas kochen: Tipps & Infos rund um Gaskochfeld & Gasherd

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Im Küchen Staude Magazin zeigen wir Ihnen, wie man mit Gas kochen kann. Inklusive Tipps & Bestseller unserer Gaskochfelder & -herde.

Lesedauer: ca. 10 Minuten

Beim Gaskochfeld und Gasherd nehmen viele erst einmal Abstand. Zu groß ist die Sorge, dass beim Kochen mit Gas etwas passieren kann. Verletzungen, Unfälle oder gar Explosionen werden befürchtet. In diesem Küchen Staude Magazin Beitrag erklären wir Ihnen, warum diese Sorge völlig unbegründet ist und nennen Ihnen einige Vorteile, die eine Küche mit Gas bietet. Außerdem vergleichen wir Gaskochfelder mit anderen Kochfeldern, wie Elektro- und Induktionskochfeld, nennen Ihnen die Bestseller aus unserem Küchenstudio und geben wertvolle Tipps, wie man sicher und schnell mit Gas kochen kann.

Direkt zum Inhalt:

Küche mit Gas-Geräten: Gaskochfeld, Gasherd oder Gas-Induktion-Kombination?

Heutzutage kann man eine moderne Küche mit vielen verschiedenen Gas-Geräten einrichten. Ob Gasherd, Gaskochfeld oder eine Kombination aus Gas, Elektro und Induktion. Entscheidend ist häufig, welche Möglichkeiten der verfügbare Raum schafft. So bietet sich eine Kombination aus drei Heizmethoden häufig auf großem Raum an. Während ein Gasherd vor allem in kleinen Küchen von Vorteil ist, weil er viel Platzsparender ist. Hier die Gasgerätetypen im Vergleich. Und damit Sie gleich wissen, was so ein Küchengerät mit Gas alles kann, haben wir die Bestseller der jeweiligen Kategorie hinzugefügt.

Gasherd

Beim Gasherd sind Backofen und Kochfeld in einem Gerät integriert. Der Gasbackofen besitzt häufig jedoch noch eine Elektrozuschaltung, um seine Leistung zu steigern, weil er bei niedrigen Temperaturen Probleme hat. Hier kann die Hitzeleistung nämlich häufig nicht mehr so gut reguliert werden, weshalb eine zusätzliche Unterstützung notwendig ist. Mehr dazu schreiben wir weiter unten in diesem Beitrag unter „Nachteile von Gas„.

Beispiele für Gasherde

Freistehende Retro Backöfen und Standherde mit Gas sind besonders in robust wirkenden Landhausküchen beliebt. Bei SMEG finden Sie ebensolche Geräte in einer großen Auswahl an Kombigeräten für’s Kochen und Backen mit Gasbetrieb. Der italienische Hersteller fokussiert sich wie üblich auf das Design, ergänzt durch moderne Funktionen.

SMEG Portofino

Fast klassisch erscheint die Herdserie SMEG Portofino. Mit einfachem Gaskochfeld und unterliegendem Backofen. So richtig klassisch ist er allerdings nicht. Allein farbtechnisch greift SMEG in den Farbtopf und bietet das Modell in Rot, Grün, Weiß oder Schwarz an. Auch in der Ausstattung ist die Variation groß. Der Retro Gasherd verfügt über ein modernes LCD-Display, Temperaturknebel und zahlreiche Beheizungsarten.

SMEG Victoria

Funktional und edel ist der Gasherd SMEG Victoria. Er ist erhältlich in verschiedenen Größen und Farben. Komplett in Schwarz oder in Creme mit schwarzen Akzenten. In 110 cm und 90 cm Breite. Mit einem Backofen oder gleich drei Backöfen. Mit Schublade, Backblech, Grillrost oder Drehspieß.

Gaskochfeld

Ein Gaskochfeld ist autark. Bedeutet, es ist unabhängig vom Backofen, lässt sich unabhängig davon bedienen. Und zwar über eigene Bedienknebel. Optisch unterscheidet es sich komplett von anderen Kochfeldtypen, wie Elektrokochfeld und Induktionskochfeld. Es besitzt keine glatte (Glaskeramik) Oberfläche obendrauf, sondern hochstehende Gitterroste, die die darunterliegenden Brenner schützen. Dort an den Brennern entsteht die Hitze durch eine Flamme, die mithilfe einer Zündkerze erzeugt wird. Wie genau das funktioniert, erklären wir gleich.

Nun aber zunächst einmal zum Aufbau eines Gaskochfelds. Wie gesagt, unterscheidet es sich etwas von anderen Kochfeldtypen. In der Regel besteht es aus den folgenden Elementen:

  • Gitterroste
  • Thermoelemente
  • Zündkerze
  • Brennerring, -kelch und –deckel
  • Bedienknebel

Beispiele für Gaskochfelder

Im Bereich Gaskochfelder haben einige Hersteller die Nase vorn. Zum Beispiel Neff oder Siemens. Aber auch Bosch, Miele und Gaggenau sind große Marken, die das Kochen mit Gas ermöglichen.

Neff Gaskochfeld 75 cm „T27TA69N0D“

Beim Neff Kochfeld mit Gas ist die Brennerleistung stufenweise via FlameSelect regulierbar. Neun Leistungsstufen ermöglichen eine einfache Bedienung wie bei herkömmlichen Kochfeldern. So haben Sie stets die passende Gasflamme für’s Anbraten, Schmoren oder Kochen. Über das 7-Segment Display können Sie dann ablesen, welche Leistungsstufe gerade eingestellt ist. Ein besonderer Vorzug der Premiumprodukte aus der Neff Collection.

Optisch erscheint das Kochfeld mit silbernem Edelstahlrahmen und einer geringen Breite von nur 75 cm.

Siemens studioLine Gaskochfeld iQ 700

Nächstes Modell stammt aus der Siemens studioLine. Das Gaskochfeld iQ700 erscheint wieder in 90 cm Breite, ist optisch aber anders als seine hier dargestellten Vorgänger. Es besitzt nämlich eine andere Anordnung der Gusseisenträger. Insbesondere am Gaswokbrenner.

Bedientechnisch gibt es auch bei der Bosch Tochter eine stufenlos verstellbare Leistung (stepFlame genannt) und spülmaschinenfeste Gusseisenträger.

Gas-Elektro-Induktion-Kombination

Weitere Möglichkeit, wie man mit Gas kochen kann, ist eine Kombination aus Gas, Elektro und Induktion. Einige Hersteller, wie beispielsweise Gaggenau, ermöglichen die Zusammenstellung mehrerer Kochfelder in einem. Sodass man nicht zwischen einer Heizart wählen muss. Einzige Voraussetzung ist der verfügbare Raum sowie die Möglichkeit, in der Küche mit Gas zu heizen.

Gaggenau Vario Gaskochfeld Serie 400

gaggenau gaskochfeld

Nun kommen wir zum Ausreißer unter den Gaskochfelder-Herstellern. Gaggenau ist ein wahrer Spezialist, wenn es um das Kochen mit Gas geht und unsere Marke Nummer 1 in dem Bereich.

Wählen kann man zwischen zwei Serien: 400 und 200. Absoluter Vorteil bei Gaggenau Gaskochfeldern ist, dass man sich sein ganz persönliches Kochfeld zusammenstellen lassen kann. So können Sie verschiedene Methoden zum Kochen miteinander kombinieren. Zum Beispiel ein Kochfeld mit Gas und Induktion zusammenstellen oder eine Elektro Gasherd Kombination wählen. Die Vario Gaskochfelder bieten eine hochpräzise Leistungsregulierung. Vollelektronisch. In 12 Leistungsstufen.

Anders als andere Modelle bestehen sie aus fünf massiven Kupferringen, die bis zu 6.000 Watt Hitze liefern. Diese stechen optisch hervor. Ebenso wie die Bedienknebel, die nicht oben auf der Kochfläche, sondern unterhalb an der Bedienleiste angebracht sind. Gaskochfelder aus der Gaggenau Serie 400 haben außerdem die Besonderheit, dass sie größer sind, als andere Kochfelder. Auf einem Meter bieten sie noch mehr Platz zum Kochen.

Gas oder Induktion?

Größter Unterschied zwischen Gas und Induktion ist zunächst einmal die Optik. Bei einem Gaskochfeld stechen die Brenner bereits auf den ersten Blick ins Auge. Ein Induktionskochfeld besitzt eine glatte Fläche. Es ist schlichter, lässt sich leichter reinigen und wirkt in einer modernen Küche weniger auffällig.

Gaskochfelder hingegen können ein echtes Highlight im Küchendesign sein. Mit ihren auffälligen Brennern und Bedienknebeln setzen sie einen professionellen Akzent und lassen die Küche wie die eines Profis wirken.

Gas heizt auch minimal schneller als Induktion. Aufgrund der Tatsache, dass die Gasflamme eine größere Fläche erreicht. Im Alltagsgebrauch ist dieser Unterschied jedoch marginal. Kaum spürbar. Geht es also um die Frage „Gas oder Induktion?“, so heißt es eigentlich bloß: Schlicht oder Extravagant?

Gas oder Strom?

Ein weiterer Vorteil von Gas ist, dass man weniger Energie benötigt. Wer also mit Gas kochen will, der benötigt deutlich weniger Energie, als mit dem klassischen Elektroherd. Eine Gasflamme ist nämlich direkt verfügbar, sobald sie eingeschaltet ist. Außerdem ist sie stets gleich warm, muss nicht erst auf die eingestellte Temperatur aufheizen. Außerdem bleibt nach dem Ausschalten keinerlei Hitze auf der Kochfläche zurück. Gas ist jedoch nicht nur energiesparsamer, sondern auch in der Anschaffung günstiger als Strom. Vorausgesetzt, es wird nicht mit Flüssiggas geheizt, sondern mit Gas aus der Steckdose.

Weiterer Pluspunkt ist auch, dass Sie im Falle eines Stromausfalls einfach weiterkochen können. Das kommt zwar nicht ganz so häufig vor. Ist aber dennoch einer der Vorzüge von Gas in der Küche. So schlägt also das Gaskochfeld ganz offensichtlich das Elektrokochfeld.

Wie aber funktioniert eigentlich das Kochen mit Gas?

Wie funktioniert das Kochen mit Gas?

Beim Gaskochfeld wird die Hitze mithilfe von Gas erzeugt. Brenner mit einer Zündkerze im Inneren lassen eine Flamme auflodern, die direkt die gewünschte Temperatur erzeugt. Ein Vorheizen entfällt also. Erlischt die Flamme wieder, ist auch die Hitze verschwunden. Keine starke Restwärme wird abgegeben. Natürlich sind die Kochfeldteile aber wie bei jedem anderen heißen Gerät immer noch heiß. Verbrennen ist also durchaus noch möglich.

Das verwendete Gas wird übrigens häufig aus der Steckdose gezogen. Setzt aber voraus, dass ein Anschluss ans Stadtgas- oder Erdgasnetz vorliegt. Ist dies nicht der Fall, kann auch eine externe Gasquelle verwendet werden. Flüssiggas aus einer Gasflasche zum Beispiel.

Vorteile von Gas

Besonders Profiköchen schwören auf das Kochen mit Gas. Es bietet nämlich ziemlich attraktive Vorzüge gegenüber anderen Kochfeldtypen (einige davon haben wir bereits aufgezählt). Zum Beispiel das Entfallen der Vorheizzeit, wodurch man an Zeit spart. Oder die perfekt einstellbare Temperatur. Beim Gaskochfeld lässt sich die Temperatur nämlich stufenlos und einfach über Bedienknebel regulieren. Dadurch gelingen Gerichte ohne viel Aufwand, weil sich die Hitze besser einstellen lässt.

Ein weiterer Vorteil von Gaskochfeldern ist, dass sie im Prinzip für alle Töpfe geeignet sind. Spezielle Wokbrenner ermöglichen Platz für großes Geschirr, Woks, Bräter und mehr.

Nachteile von Gas

Größter Nachteil beim Kochen mit Gas ist jedoch, dass sich manchmal die Temperatur eben doch nicht so gut einstellen lässt. So beim Gasherd. Niedrige Temperaturen unter 150° Celsius sind bei einem einfachen Gasherd nämlich nicht möglich. Die Hersteller lösen dieses Problem damit, dass sie Gas mit Elektrik kombinieren. So werden mehr Zubereitungsmöglichkeiten bei einem Gasbackofen geschaffen.

Ist Gas in der Küche gefährlich?

Was viele zunächst einmal abschreckt, wenn es um das Kochen mit Gas geht, ist die Frage nach der Sicherheit. Denn Gas hat den Ruf, gesundheitlich schwierig und gefährlich zu sein. Beruhigend zu wissen ist daher, dass mit Gas kochen in Deutschland nicht gefährlicher ist, als mit anderen Kochfeldtypen. Denn die Geräte werden stetig geprüft und müssen sich an Normen und Vorschriften für Sicherheit und Gesundheit halten.

Außerdem besitzen Gaskochfelder verschiedene Sicherungen. Zum Beispiel die Zündsicherung. Diese und andere Sicherheitstechniken sollten regelmäßig von einem Fachmann überprüft und gewartet werden, um einen reibungslosen Gebrauch zu sichern. Beachtet man einige Hinweise zum Umgang mit dem jeweiligen Gerät, ist ein Gaskochfeld also nicht gefährlicher als andere Kochfelder. Zu finden sind diese in der jeweiligen Bedienungsanleitung.

Skeptisch sollte man übrigens sein, wenn man einen komischen Geruch beim Kochen wahrnimmt. Aber auch, wenn die Flamme am Brenner unregelmäßig leuchtet. Dann empfiehlt es sich, das Gerät auszuschalten und überprüfen zu lassen.

Grillen mit Gas

Mit Gas kochen und backen ist nur eine Möglichkeit, leckere Rezepte zuzubereiten. Für die Gartenküche gibt es nämlich eine weitere schmackhafte Methode, wie man Gas zum Kochen einsetzen kann. Mit einem Gasgrill. Hier ein Gasgrill-Beispiel von Weber.

Grillen mit Gas ist genauso beliebt (unter Grillprofis wie Laien) wie das Kochpendant. Weil eben die Temperatur auch hier passgenau eingestellt werden kann und die Hitze schnell verfügbar ist. Grillmeister schwören regelrecht auf den Gasgrill für die Außenküche. Lesen Sie mehr dazu in „Elektro-, Gas- oder Holzkohlegrill?“.

Tipps zum Kochen mit Gas

Zum Schluss haben wir hier noch einmal die besten Tipps zum Umgang mit Gaskochfeld & Gasherd für Sie.

Anschluss

Wie bereits oben erwähnt, benötigen Gasherd und Gaskochfeld einen Gasanschluss, um zu funktionieren. Ist ein solcher Anschluss nicht verfügbar, kann er nachträglich angelegt werden, was jedoch zu hohen Kosten führen kann. Alternativ kann ein Gasbetriebenes Küchengerät auch mit Flüssiggas aus der Flasche betrieben werden. Dieses ist jedoch umständlicher und teurer, als der direkte Bezug von Gas aus der Steckdose.

Inbetriebnahme

Bevor das Gaskochfeld angeschaltet wird, sollten Sie sicherstellen, dass die Gitterroste richtig auf dem Kochfeld positioniert sind. Bei mehrmaligem Gebrauch können sich diese Roste leicht verfärben. Hierbei handelt es sich um einen ganz natürlichen Vorgang. Denn durch die Wärme kann sich die Beschichtung leicht verändern. Die Funktionsweise des Gerätes wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Verwenden Sie Kochgefäße in geeigneter Größe für den Brenner und achten Sie darauf, dass die Flamme die Seiten nicht berühren. Außerdem sollte das Gefäß mittig stehen. Ansonsten kann es umkippen und zu Unfällen führen. Stellen Sie Töpfe und Pfannen stets auf die Roste und nie direkt auf die Brenner.

Zum Anschalten müssen Brenner und Zündkerzen stets sauber und trocken sein. Wenn der Brenner zündet, entsteht an allen Brennern des Kochfelds ein Zündfunke. Daher sollten Sie währenddessen nichts anderes als die Bedienknebel am Kochfeld anfassen.

Leistung / Bedienung

Früher hatten Gaskochfelder den Ruf, schwierig in der Benutzung zu sein. Es brauchte häufig einen Anzünder, um die Hitze am Kochfeld zu erzeugen. Heutzutage bieten moderne Gaskochfelder mehr Komfort. Schalterdrehungen, Bedienknebel und Co. erzeugen nämlich eine Flamme auf Knopfdruck. Automatische Abschaltungstechniken sorgen außerdem dafür, dass sich die Flamme ausstellt, sobald es zu heiß wird. So wird ein Überkochen oder Anbrennen verhindert.

Reinigung

Wollen Sie ein Gaskochfeld reinigen, ist dies häufig etwas schwieriger, als bei Elektrokochfeldern oder Induktionskochfeldern. Denn üblicherweise besitzt ein mit Gas betriebenes Kochfeld keine glatte Fläche.

Verwenden Sie für die Reinigung ausschließlich entsprechendes Reinigungsmittel oder (besser noch) klares Leitungswasser. Niemals sollten scheuernde oder ätzende Reinigungs- und Pflegemittel zum Einsatz kommen, weil diese die Oberflächen beschädigen können. Verzichten Sie außerdem auf scharfkantiges Werkzeug, wie Metallschaber oder –schwämme. Sofern nicht anders vom Hersteller beschrieben, sind die abnehmbaren Teile nicht spülmaschinenfest. Müssen also von Hand gereinigt werden.

Worauf man noch achten sollte

Wichtig beim Kochen mit Gas ist, dass man für ausreichend Belüftung in der Küche sorgt. Außerdem sollte man wissen, dass Gasbacköfen nicht nur Hitze erzeugen. Sie lassen auch Feuchtigkeit entstehen. Während des Heizvorgangs ist deshalb ganz natürlich die Kondensatbildung am Backofenfenster.

Gaskochfelder bei Küchen Staude

Wollen Sie Gaskochfelder & Gasherde live erleben? Dann besuchen Sie doch mal unser Küchenstudio in Hannover. Dort haben wir viele Beispielküchen für Sie aufgebaut. Natürlich mit den besten und neuesten Geräten unserer Hersteller.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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