Pizza backen: Die besten Tipps für knusprigen Pizzateig wie aus Italien

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Knuspriger Pizzateig wie aus Italien – die besten Tipps zum Pizza backen, Grundrezept & Zubehör hier im Küchen Staude Magazin entdecken.

Lesedauer: ca. 4 Minuten

Pizza – das ist ein typisch italienisches Gericht, das man auf der ganzen Welt kennt. In Neapel erfunden, – wo sie nur aus wenigen Zutaten bestand -, wurde sie in alle Welt getragen und wird nun je nach Geschmack belegt. Werden Sie selbst zum Pizzabäcker und kreieren Ihre ganz eigenen Wunsch-Pizza. Mit unseren Tipps zum Pizza backen gelingt Ihnen die beliebte Speise einfach und schnell. Dafür haben wir unser bestes Grundrezept für Pizzateig sowie die besten Pizza Backgeräte herausgesucht.

Noch mehr italienische Kochideen finden Sie auch in unseren Beiträgen „Das Nudellexikon“ und „Italienisch kochen„.

Direkt zum Inhalt:

Grundrezept für Pizzateig

Pizza selber machen ist nicht schwer. Man benötigt nur sehr wenige Zutaten, die man üblichweise (fast) immer Zuhause hat: Mehl, Wasser, Salz und Hefe sowie etwas Käse und Belag der Wahl. Klassischer Pizzateig, wie man ihn aus Italien kennt, ist ein zeitintensiver Hefeteig. Er muss einige Zeit lang gehen und ruhen, bis er einsatzbereit ist. Das ist im Prinzip der einzige Haken, wenn es darum geht, Pizzateig selber zu machen. Ansonsten geht das Grundrezept für einen Pizzateig ziemlich einfach. Wir zeigen Ihnen wie:

Zutaten

Beim Pizza backen mit Hefe kommt es auf das richtige Mehl an. In Italien verwendet man häufig spezielles Pizzamehl mit der Bezeichnung Tipo 00. Hierzulande ist es vergleichbar mit sehr feinem Weizenmehl vom Typ 405. Der große Vorteil dieser Mehlsorte ist, dass sie nicht so stark an den Fingern klebt und sehr fluffig wird.

Die Zutaten für einen Pizza Grundteig:

400 g Mehl
5 g Frische Hefe
etwas lauwarmes Wasser
eine Prise Salz

Zubereitung

  1. Kneten: Sind alle Zutaten parat, geht es ans Vermischen. Zunächst einmal wird die Frische Hefe in etwas lauwarmen Wasser aufgeweicht und dann Stück für Stück mit Mehl vermengt. Hier heißt es vor allem: Kneten. Auch wenn der Teig sehr klebrig ist, sollte man ihn erst einmal kräftig verkneten, ehe noch mehr Mehl hinzugefügt wird. Wenn man den Teig dann auseinander zieht, sollten sich transparente Stellen bilden – das Zeichen dafür, dass der Pizzateig fertig ist. Nun braucht er Ruhe.
  2. Ruhen: Der Pizzateig kommt nun in eine Schüssel mit Deckel und wird für mehrere Stunden an einen warmen Ort gestellt. Während dieser Zeit verdoppelt er sich, wird weich und luftig. Außerdem riecht er fein säuerlich und duftet intensiv nach Hefe.
  3. Belegen & Backen: Nach zwei bis vier Stunden kann der Pizzateig dann belegt und gebacken werden. Tipps zum Backen geben wir Ihnen weiter unten.
donut teig

Alternativen zum klassischen Pizzateig mit Hefe

Klassischer Pizzateig ist unschlagbar – oder etwa nicht? Wir haben uns überlegt, welche Alternativen zum klassischen Hefeteig in Frage kommen.

  • Quarkölteig: Ein Mix aus Magerquark, Öl, Ei, Zucker, Mehl und Salz bildet die Basis für einen schnellen Pizzateig.
  • Fladenbrot & Brötchen: Auch Brötchen oder Fladenbrot kann man mit den Wunschzutaten belegen, mit Käse bestreuen und im Backofen wie eine Pizza backen.

Pizza belegen

Ist der Pizzateig fertig, fragt man sich natürlich: Womit kann ich die Pizza belegen? Klassisch wird das Grundgerüst mit einer Tomatensoße, Knoblauch, Olivenöl und etwas Käse (Marinara oder Margherita) belegt. Je nach Geschmack kann man aber auch anderen Pizzabelag verwenden. Hier einige Beispiele:

  • Al Salmone: mit Lachs
  • Anchovis: Sardellen, Scharfe Chilischoten
  • Bolognese: mit Bolognese Sauce
  • Calabrese: Parmesan, Thunfisch, Oliven, Kapern, Zwiebeln, Chilischoten
  • Calzone: gefaltete Pizza
  • Diavola: Salami, Chilis
  • Funghi: Champignons
  • Napoletana: Sardellen
  • Parma: Parmaschinken, Rucola, Kirschtomaten
  • Prosciutto: italienischer Schinken
  • Quattro Formaggi: vier Käsesorten – Mozzarella, Parmesan, Gorgonzola, Pecorino
  • Romana: Sardellen, Oregano
  • Spinaci: Spinat
  • Toskana: Paprika, Sardellen oder Thunfisch, Basilikum
  • Vitello Tonnato: Kapern, Rucola, Kalbschnitzel, Sardellenfilets

Pizza backen im Backofen, Pizzaofen oder auf dem Pizzastein?

Wie aber backt man Pizza am Besten? Dafür gibt es genau drei Möglichkeiten: Auf dem Backblech im Backofen, in einem Holzofen (auch Steinofen genannt) oder auf einem Pizzastein (Schamottstein oder Keramikstein). Die Vor- und Nachteile im Überblick:

Backofen

Die einfachste Methode zum Pizza backen ist ein einfacher Backofen. Einfach ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig darauf streichen (eckig oder rund) und für einige Minuten (10 bis 20) im Ofen garen. Bessere Backergebnisse werden übrigens mit der Einstellung Ober-/Unterhitze erzielt. Einige moderne Backöfen besitzen auch eine Pizzastufe, die bei relativ hohen Temperaturen um 250 Grad knusprige Pizza backt.

Steinofen

Echter Luxus zum Pizza backen ist ein klassischer Holzofen. Solch ein Pizzaofen wird mit Holzfeuer erhitzt, die Pizza direkt am Boden auf dem heißen Stein gebacken. Die Temperaturen im Steinofen sind enorm hoch. Der große Vorteil ist, dass die Pizza schnell und kross gebacken wird. Innerhalb weniger Minuten können Sie also echte italienische Pizza genießen.

Pizzastein

Pizzasteine aus Keramik oder Schamottstein lassen die Pizza genauso kross werden, wie im klassischen Holzofen. Sie geben die Hitze an den Teig ab, sodass er gleichmäßig von allen Seiten gebacken wird. Je dicker der Pizzastein ist, desto länger speichert er übrigens die Wärme. Er muss dann aber auch länger aufheizen. Außerdem verkürzt sich beim Pizza backen mit Pizzastein die Backzeit.

Pizza aus der Mikrowelle

Zu guter Letzt kommt hier noch eine weitere Backidee: Pizza aus der Mikrowelle.

Bauknecht zeigt uns in diesem Video, wie das funktioniert.

Bei welcher Temperatur backt Pizza am Besten?

Pizza sollte möglichst bei hohen Temperaturen gebacken werden. Die Back-Temperatur ist dabei abhängig vom Backofengerät und der Dicke des Teiges.

Ein Pizzaofen backt bei etwa 350 Grad. Die Pizza ist dann nach etwa drei Minuten bereits fertig gebacken.

Ein elektrischer Backofen sollte auf etwa 240-250 Grad gestellt werden. Die Pizza ist dann nach etwa 10 Minuten fertig. Dickere Teige und gefüllte Pizza muss etwas länger im Ofen bleiben (etwa 30-40 Minuten). Dann muss auch die Temperatur herunter gestellt werden auf rund 220 Grad.

Tipps zum Pizza backen im Überblick

Zum Pizza backen braucht man Zeit und große Hitze. Zwei Dinge, die viele häufig nicht haben. Erst recht nicht, wenn man hungrig ist. Das gilt auch für’s Lesen. Welche Tipps und Tricks Sie beim Backen berücksichtigen sollten, haben wir hier für Eilige daher noch einmal ordentlich gelistet zusammengefasst.

Teig

  • Pizzamehl (Tipo 00) oder Weizenmehl vom Typ 405 verwenden
  • Pizzateig lange kneten
  • Hefeteig lange, aber nicht zu lange gehen lassen
  • Alternativ kann auch ein Quarkölteig verwendet werden
  • Schnelle „Pizza“ backt man auch mit Brötchen oder Fladenbrot
  • Bei hohen Temperaturen backen

Sauce

  • Tomatensoße kochen, bevor sie auf den Teig gestrichen wird – so bleibt die Pizza knuspriger.
  • Nicht zu viel Pizzasoße verwenden, damit der Boden knusprig bleibt
  • Alternative zur klassischen Tomatensoße: Carbonara oder Bolognese

Käse

  • Streukäse verwenden, der gut verläuft.
  • Geeignete Käsesorten sind z.B. Mozzarella, Emmentaler, Gouda oder spezieller Pizzakäse.
  • Käse sparsam verwendet, sonst wird die Pizza zu fettig

Belag

  • Etwa zwei bis drei Zutaten reichen in der Regel aus
  • Nasse Zutaten, wie wasserhaltiges Gemüse oder Gefrorenes gut abtropfen und abtauen lassen
  • Frische Zutaten, wie Kräuter und Hartkäse erst nach dem Backen belegen
  • Salzige Zutaten, wie Oliven oder Wurst, benötigen weniger Salz bei den restlichen Pizza Zutaten

Die besten Produkte zum Pizza backen

So viel zur Theorie. Um leckere Pizza zu backen benötigt man passendes Zubehör. Deshalb haben wir abschließend noch die besten Produkte zum Pizza backen für Sie herausgesucht.

SMEG Pizzabackofen

Ganz vorne bei den Topsellern mit dabei ist ein SMEG Pizzabackofen, z.B. der SF6390XPZE aus der Reihe Classici. Der italienische Backofen verfügt (neben gängigen Gareinstellungen) über eine Pizza-Einstellung und eine Hefestufe, mit denen sich der Pizzateig perfekt zubereiten lässt.

Besonders praktisch: Beim Kauf eines SMEG Pizzabackofen bekommen Sie ein Gratis Pizza Kochbuch dazu, wenn Sie Ihr Gerät online registrieren lassen.

Miele Backstein

Für Pizza, Flammkuchen, Focaccia, Brot oder Brötchen – der Miele Backstein sorgt bei verschiedensten Gerichten für Ergebnisse wie aus einem traditionellen Steinofen.

Der Backstein besteht aus Spezialkeramik mit großen Poren, die die Feuchtigkeit vom Teig optimal aufnehmen. Zudem kann der Pizzastein auch als Warmhalteplatte benutzt werden, die die Speisen auf dem Tisch bis zu 25 Minuten lang warm hält.

Gaggenau Pizzaschieber

Damit Sie die Pizza stets sicher aus dem Ofen bekommen, ist das beste Pizza backen Zubehör ein Pizzaschieber aus Holz. Wir haben ein 2er Set von Gaggenau herausgesucht, das man auch in Verbindung mit einem Backstein verwenden kann.

Beide Schieber sind etwa 300 mm breit und 6 mm dick und bieten eine große Oberfläche, auf die eine normal große Pizza, aber auch Flammkuchen und Brote passen.

Viele weitere Back- und Rezeptideen finden Sie im Übrigen in unserer Magazin Rubrik „Rezepte“.

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