Der Kürbis

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Sorten, Lagerung und Zubereitung

Kürbissorten, Zubereitung und Nährwertangaben – lesen Sie alles Wissenswerte über den Kürbis in unserem Küchen Staude Magazin für die Zubereitung leckerer Kürbis Rezepte.

Draußen herrscht Sturm und Regen, das Laub dekoriert die Straßen in Rot und Orange, Kastanien und Eicheln fallen von den Bäumen: Es ist Herbst Zeit und damit auch Kürbis Saison. Die (meist) runde und orangene Frucht passt sich farblich perfekt in das Herbstambiente ein und sorgt mit einem nussig-süßen Geschmack für schmackhafte Leckereien. Die Beerenfrucht, die fälschlicherweise oft als Gemüse gehalten wird, lässt sich bereits seit Ende August ernten und ist bis zum Spätherbst in den Geschäften erhältlich. Lesen Sie hier alles, was Sie über den Kürbis wissen müssen: Angefangen mit den Kürbissorten, der Zubereitung und Lagerung für die beste Vorbereitung leckerer Kürbis Rezepte.

Sorten unterscheiden

Weltweit gibt es rund 800 verschiedene Kürbis-Sorten: Die beliebteste Sorte ist wohl der Hokkaido Kürbis. Er ist unkompliziert in der Zubereitung und hat eine handliche Größe.

Aber auch Butternut Kürbis, eine birnenförmige Frucht mit orangefarbenem Fruchtfleisch und Muskat, – mit seiner gerippten Schale -, werden hierzulande gern gegessen.

Allerdings sind nicht alle Kürbis Sorten essbar. Ein Großteil der gezüchteten Kürbisse sind ungenießbare Zierfrüchte und eignen sich lediglich für eine hübsche Deko. Zum Beispiel für Halloween. Dabei müssen Sie nicht immer auf die ganz großen Züchtungen zurückgreifen, wie man sie aus den amerikanischen Filmen kennt. Auch winzig kleine Sorten, die kaum größer sind als Tomaten, eignen sich hervorragend für eine Herbst- und Halloween-Deko für den Tisch.

Übrigens gehört auch Zucchini zu den Kürbisgewächsen. Hätten Sie es gewusst?

Geschmack

Am besten schmecken die kleinen Kürbisse mit Stiel. Sie besitzen meist festeres Fruchtfleisch mit weniger Fasern, das intensiver im Geschmack ist.

Manchmal lässt sich übrigens nicht unterschieden, ob es sich um einen essbaren oder einen Zierkürbis handelt. Um herauszufinden, welche Kürbisart Ihnen vorliegt, können Sie durch eine kleine Probierprobe erschmecken: Schmeckt der Kürbis sehr bitter, ist das ein Hinweis, dass Sie ihn besser nicht essen sollten!

Wie schmeckt Butternut Kürbis?

So unterschiedlich wie die Optik ist auch der Geschmack. Ein Hokkaido Kürbis schmeckt nussig und eignet sich hervorragend für Kürbis Suppen und Ofengerichte. Ein Butternut Kürbis schmeckt etwas würziger als Hokkaido Kürbis und lässt sich sowohl roh als auch gegart verzehren. Den intensivsten Geschmack aber hat der Muskat Kürbis.

Kalorien und Nährwerte

Er ist nicht nur gesund, sondern auch eine leichte Kost: Mit nur etwa 25 Kalorien pro 100 Gramm Fruchtfleisch ist der Kürbis eine leichte Mahlzeit, die den Körper zeitgleich mit den nötigen Nährstoffen versorgt. Im Kürbis stecken neben vielen Vitaminen auch Kalium, Kalzium, Zink und Kieselsäure.

Wann ist ein Kürbis reif?

Ein unreifer Kürbis lässt sich von außen leider nicht so leicht erkennen. Denn die dicke Schale schützt die Herbstfrucht nicht nur vor äußeren Einflüssen, sondern verbirgt auch geschickt ihr Inneres. Trotzdem können Sie mit einem einfachen Trick erkennen, wann ein Kürbis reif ist: Klopfen Sie auf die Schale und horchen Sie! Klingt das Geräusch leicht hohl, ist der Kürbis reif. Achten Sie bei einem Kauf außerdem darauf, dass der Kürbis keine weichen Stellen oder Druckstellen aufweist. Ein Kürbis mit Stiel hält sich außerdem länger als ein Kürbis ohne Stiel. Denn die Herbstfrüchte ohne Stiel können schneller austrocken und Fäulnisbakterien enthalten.

Verarbeiten

Einen Kürbis zu verarbeiten ist zunächst einmal nicht ganz so einfach. Schließlich besitzt das Gewächs eine harte Schale, die man zunächst durchdringen muss. Eine Möglichkeit ist es, den Kürbis zu halbieren, dann zu stückeln und abschließend mit einem scharfen Messer zu schälen. Ganz im Sinne von: Je kleiner, desto leichter lässt sich der Kürbis schneiden.

Unser Kürbis schneiden Trick: Ist die Schale weich, lässt sie sich leichter entfernen. Backen Sie also den Kürbis zunächst einige Minuten im Ofen, bis die Schale weich ist und schneiden Sie den Kürbis erst danach.

Bei einigen Kürbissorten können Sie auch bewusst auf das Kürbis schälen verzichten. So zum Beispiel beim beliebten Hokkaido Kürbis. Diesen können Sie schälen, müssen Sie aber nicht. Denn die Schale wird beim Kochen weich und ist dadurch essbar.

Kürbis schnitzen für Halloween

Kürbis können Sie aber nicht nur essen. Auch die Schale der Herbst Frucht können Sie verwenden. Für die Halloween Deko den Kürbis schnitzen zum Beispiel. Zum Schnitzen eignen sich am besten die sogenannten Halloween-Kürbisse: Neon, Spirit und Aspen. Denn sie sind besonders groß, rund und besitzen eine typisch leuchtend orangene Schale.

Wie lange gart ein Kürbis?

Je nach Kürbissorte beträgt die Garzeit zwischen 15 und 30 Minuten. Dies ist jedoch abhängig vom Gericht, das Sie zubereiten.

Einfrieren und lagern

Bei Temperaturen um die 10 Grad halten sich unverarbeitete Kürbisse mehrere Monate. Achten Sie bei der Lagerung auf entsprechende Kühle und Dunkelheit.

Genauso gut können Sie den Kürbis aber auch einfrieren. Zerkleinern Sie zunächst die Frucht und füllen Sie sie in gefrierfähige Dosen oder Gefrierbeutel.

Fun Fact

Und zu guter Letzt noch ein kleiner Fun Fact aus der Kürbiswelt: Mit einem Gewicht von rund 1,2 Tonnen hat der Belgier Mathias Willemnijns 2016 den schwersten Kürbis der Welt gezüchtet und damit einen echten Kürbis Weltrekord aufgestellt. Der deutsche Bestwert für den schwersten Kürbis liegt seit 2018 bei „nur“ 916,5 Kilogramm. Das entspricht etwa dem Gewicht eines Kleinwagens. Ob die Kürbisse anschließend auch verzehrt wurden, ist nicht bekannt…

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