Im Küchen Staude Magazin verraten wir Ihnen, wie Sie Sushi selber machen können. Inklusive vieler Infos zur Zubereitung, Rezept-Ideen & Varianten.
Lesedauer: ca. 2 Minuten
Kleine Häppchen aus Reis, gefüllt mit Fisch, Gemüse oder Ei – das beliebte asiatische Fingerfood Sushi hat auch hierzulande Trendfood-Charakter und wird immer beliebter. Lesen Sie hier im Küchen Staude Magazin alles rund um die asiatische Köstlichkeit – inklusive der besten Rezepte, wie man Sushi selber machen kann.
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Sushi – asiatisches Fingerfood
Sushi, wie wir es heute kennen, stammt aus Südostasien und entwickelte sich aus einer ganz bestimmten Methode, Süßwasserfisch zu konservieren (Fisch länger haltbar zu machen). Frischer Fisch wurde in gekochten Reis gelegt und fermentiert. Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte ein japanischer Koch die Frühform des heutigen Sushis, bei dem sowohl der Fisch, als auch der Reis gegessen wird. Zwar wird Sushi bei uns zu Lande häufig als richtige Mahlzeit verzehrt. Früher und auch noch heute in Asien üblich, galt der eingelegte Fisch jedoch eher als günstiger und schneller Snack für Zwischendurch.
Traditionell ist die Reis-Fisch-Rolle übrigens ein Fingerfood und wird demnach auch mit den Fingern gegessen.

Nigiri, Maki oder Chirashi Sushi?
Die gängigen Sushi-Varianten unterscheiden sich häufig lediglich in der Art der Zubereitung beziehungsweise in der Servierform. Während Nigiri Sushi häufig ohne Hülle (Nori) gebunden wird, wird Maki-Sushi mithilfe einer Bambusmatte in einen Nori-Streifen gehüllt. Dadurch bekommt es die typisch bekannte Sushi-Optik, die wir hier kennen. Chirashi ist eine Sushiform, die gänzlich ohne Hülle auskommt und in einer Schale serviert wird. Oshi-Sushi hat keine ovale Form, sondern wird in eine rechteckige hölzerne Form gepresst und zum Servieren in mundgerechte Stücke geschnitten. Tekka donburi bedeutet übersetzt „Sushi in der Schüssel“ und besteht in der Regel aus gesäuertem Reis, Thunfischscheiben und Noristücken.

Beliebte Sushi-Varianten im Überblick:
- Nigiri: Sushi ohne Hülle
- Maki: Sushi in Nori-Streifen
- Chirashi: Sushi in Schalen
- Oshi: rechteckiges Sushi
- Tekka donburi: Suhsi in der Schüssel
Typische Zutaten
Bei der Wahl der Zutaten ist man häufig nicht wirklich beschränkt. Jedoch gibt es einige typische Sushi-Zutaten, auf die man nicht verzichten kann (beziehungsweise möchte). Dazu zählt natürlich der Reis und Fisch. Aber auch Wasabi, die scharfe Paste aus grünem, japanischem Meerrettich darf bei dem Genuss der asiatischen Speise nicht fehlen.

Übersicht der typischen Sushi-Zutaten:
- Reis: Sushi-Reis ist häufig japanischer Rundkornreis, meist klebriger und dadurch gut formbar.
- Reis-Würzmischung aus Reisessig, Zucker & Salz
- Nori Blätter: qudratische Platten aus getrocknetem, geröstetem Seetang
- Fisch: Geeigneter Suhis-Fisch ist frischer und geruchloser Meeresfisch wie Lachs, Thunfisch, Octopus, Makrele, Herzmuschel, Krabben, Jakobsmuschel, Garnelen usw.
- Gemüse: Schmal geschnittene Gemüsestreifen, wie Avocado, Gurke, Pilze, Kürbis, …
- Tamagoyaki: süßes Omelett aus Dashi, Sojasoße & Mirin
- Wasabi: japanischer Meerrettich
- Sojasoße: Für mehr Aroma und Würze
- Gari: Soße mit süß-saurer Ingwer, der als Neutralisator dient.

Zubehör
Wie bereits oben erwähnt, gibt es eine Vielzahl an möglichen Zutaten für Sushi. Aber auch die Zubehörliste zur Zubereitung hat einige (nicht ganz so gängige) Küchenutensilien:
- Reiskocher
- Scharfes Messer
- Bambusmatte
Anleitung: Sushi selber machen
Weil Sushi zum asiatischen Fastfood gehört, wird es in der Regel nicht Zuhause zubereitet, sondern außer Haus genossen. Bei uns wird der asiatische Snack jedoch zunehmend beliebter und möchte auch daheim zubereitet werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie zuhause Sushi selber machen können.

Zutaten
400g Reis
500 ml Wasser
1 TL Salz
1 TL Zucker
4 EL Reisessig
6 Nori Blätter
1 Gurke
100 g Lachs
Wasabi, Ingwer, Sojasoße
Zubereitung
Zunächst wird der Sushi-Reis zubereitet. Dafür muss er gründlich gewaschen werden, um die Stärke der Reis Außenhülle zu entfernen. Dann kommt der Reis zusammen mit Wasser (Verhältnis 1:1,2) in einen Topf, wo er etwa 15 Minuten lang quellen gelassen wird. Er ist fertig, sobald kein Wasser mehr vorhanden ist. Anschließend wird der Sushi-Reis mit einem Sud aus Reisessig, Zucker und Salz begossen. Zur Weiterverarbeitung muss der Reis vollständig abkühlen.
Zum Einrollen wird eine Bambusplatte benötigt. Auf diese werden die Nori Blätter (geschnitten) gelegt und in etwa zur Hälfte zunächst mit Reis, danach mit der geschnittenen Gurke und dem gewaschenen Lachs belegt. Vorsichtig einrollen und anschließend die Rolle in 2 bis 3 cm lange Häppchen schneiden.
Zum Servieren Sojasoße, Ingwer und Wasabi bereit stellen.
